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Ausgabe Nr.370 / 12.07. 2010
Arbeitsmarktintegration
Klare Rahmenbedingungen für einen sozialen Arbeitsmarkt schaffen - Positionspapier
[kurz] Derzeitige Praxis öffentlich geförderter Beschäftigung durch klare Rahmenbedingungen verbessern. Das fordern Wohlfahrts- und Sozialverbände in einem gemeinsamen Positionspapier. Dazu zählt neben einem gesetzlich verankerten Ausbau des sozialen Arbeitsmarktes im Rechtskreis SGB II der Abbau bürokratischer Überregulierungen in der Ausgestaltung der entsprechenden Instrumente. Angesichts der ausstehenden Instrumentenreform wird für das SGB II eine Schwerpunktsetzung in vier Bereichen anstelle einer Flut von Instrumenten angemahnt:
Aktivierung, Qualifizierung und Berufsausbildung, Eingliederung, geförderte Beschäftigung. zum BeitragSoziale Arbeit
Gegen die Fortsetzung der Spaltung der Gesellschaft
[kurz] Deutscher Berufsverband für Soziale Arbeit (DBSH) warnt in seiner "Saarbrücker Erklärung" angesichts der fortgesetzten Kürzungen bei sozialen Leistungen und Diensten vor einer wachsenden Spaltung der Gesellschaft. Stattdessen fordert der Verband von der Politik ein wirkliches „Armutsbekämpfungskonzept“ und eine solidarische Beteiligung der Bezieher von höheren Einkommen und von Unternehmen an den Sozialkosten. Um dies durchzusetzen, müsse die Soziale Arbeit politischer werden, fordert der 1. Vorsitzende des DBSH, Michael Leinenbach. Der Berufsverband bestärkt in seiner "Saarbrücker Erklärung" die besondere Verpflichtung der Profession zur Parteinahme für Arme. Der DBSH fordert eine Vielzahl von Maßnahmen zur Förderung und Hilfe für Menschen mit Unterstützungsbedarf, sowie Verbesserungen in den Bereichen Erziehung, Bildung, Pflege und Gesundheit. Für soziale Dienstleistungen muss es darüber hinaus festgesetzte Standards geben, um Quantität und Qualität zu sichern. zum BeitragIntegration
15,6 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund - Integrationsprozess macht Fortschritte
[kurz] "Die Integration in Deutschland gewinnt an Fahrt,", findet die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Maria Böhmer. Der 8. Bericht über die Lage der Ausländer und Ausländerinnen in Deutschland führt Fortschritte in den Punkten Sprache, Bildung und Ausbildung auf. Dennoch ist für viele Migranten die Situation im Bildungsbereich und auf dem Arbeitsmarkt dramatisch. Insgesamt legen 15,6 Millionen Personen mit Migrationshintergrund in Deutschland. Der größte Anteil davon in den jüngeren Altersstufen. Gut ein Fünftel der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen hat einen Migrationshintergrund. Im Bereich der schulischen Bildung entspricht der Kompetenzrückstand in den meisten Bundesländern mehr als ein Schuljahr. Beim Übergang von der Schule in den den Beruf finden Jugendliche mit Migrationshintergrund durchschnittlich erst nach 17 Monaten eine Stelle. Jugendlich ohne Migrationshintergrund haben im Schnitt nach drei Monaten einen Ausbildungsplatz. zum BeitragEuropäische Jugendgarantie: Jugendliche nicht länger als vier Monate arbeitslos zum Beitrag
500 Millionen mehr für Bildung bei Hartz-IV-Kindern veranschlagt zum Beitrag
Obdach- und Wohnungslosigkeit statistisch erfassen zum Beitrag
Regierung will integrierten Ansatz des Programms Soziale Stadt fortsetzen zum Beitrag
Deutscher Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen - Anhörung im Bildungsausschuss zum Beitrag
Kinder und Jugendliche im Internet: Aufklärung und negative Erlebnisse zeigen Wirkung zum Beitrag
Jugendsozialarbeit § 13 SGB VIII als Aufgabe der Jugendhilfe?! zum Beitrag
Benachteiligt?! - Zwischen Selbstverantwortung und Solidarität zum Beitrag
Fachkräfte von morgen - unsere Verantwortung heute zum Beitrag
In eigener Sache: Sommerpause der Jugendsozialarbeit News zum Beitrag